Zurück zu den Zahlen der Stadt: Demnach hat es bei den Grundschulempfehlungen auch nach der Einführung der Werkrealschulen keine großen Verschiebungen gegeben. Bezogen auf die Realschulen könne Dieter Henle, Fachbereichsleiter Familie, Bildung und Sport, kaum Veränderungen feststellen: Seien es für das Schuljahr 2009/2010 noch 22,6 Prozent der Viertklässler gewesen, die eine Realschulempfehlung erhielten, so seien es nun auf Basis der Erhebung des Geschäftsführenden Schulleiters für das kommende Schuljahr 22,3 Prozent.
Lediglich bei den Haupt- und Werkrealschulen hat sich laut Stadtverwaltung eine Verschiebung zu Gunsten der Gymnasien ergeben. Die Grundschulempfehlungen für die Haupt- und Werkrealschulen in Heidenheim lagen im Vorjahr mit rund 36 Prozent deutlich über dem Landesdurchschnitt (25 Prozent) – für das Schuljahr 2010/2011 ging dieser Wert auf 33 Prozent zurück.
Die Gymnasialempfehlungen für die Viertklässler haben von 41 Prozent auf 44,7 Prozent zugenommen.
„Die geringfügigen Veränderungen bei den Grundschulempfehlungen belegen den seit langem anhaltenden Trend zugunsten der Gymnasien und lassen keineswegs erkennen, dass die zukünftigen Werkrealschulen unabhängig von den Fähigkeiten und Begabungen der Schülerinnen und Schüler versorgt werden“, heißt es seitens der Verwaltung.
