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Wie lebte und wohnte man zu Ötzis Zeiten, also in der Jungsteinzeit? Antwort gibt ein im Schauland bei der Hürbener Charlottenhöhle ausgestelltes Modell-Steinzeithaus. Seit gestern kann das Schaustück besichtigt werden. Ein Haus, wie es vor rund 5.000 Jahren im süddeutschen Raum hätte stehen können. Der Hürbener Vorsitzende des Höhlen- und Heimatvereins Eduard Geisser hat es im Maßstab eins zu fünf nachgebaut und rund 700 Arbeitsstunden investiert. Unterstützt wurde er durch den Giengener Steinzeit-Fachmann Hermann Huber als wissenschaftlicher Berater sowie den Helfern Eckhard Baschin (Technik), Ulrike Brender-Nothnick (Flechtarbeiten), Katja Werdich sowie als zusätzliche Helfer Susanne Prechtl, Petra Häge, Burkhard Grelka und Günter Häberle. Mit dem neuen Schaustück hofft der Hürbener Höhlen- und Heimatverein natürlich auch, neue Besucher in das auch im Winter geöffnete Höhlenschauland zu locken. Im vergangenen Jahr besichtigten rund 42.000 Besucher die Charlottenhöhle und etwa 11.000 das Museum.
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