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Sieben Schreinergesellen haben am Freitag in den Räumen der Giengener Volksbank ihre Gesellenstücke präsentiert. Wohl zum letzten Mal im Landkreis Heidenheim. Die Berufsschule im Heckental für Schreiner und Maler wird geschlossen. Die Schüler müssen zukünftig nach Aalen ausweichen. Vor zwei Monaten sei der Schreinerinnung des Landkreises eröffnet worden, dass die Berufsschule für Schreiner und Maler „dicht gemacht wird“, erzählt Obermeister Wolfgang Seybold. Ein sich vor Kurzem ereigneter Chemieunfall habe Brandschutz- und Sicherheitsfragen aufgeworfen, speziell für das Gebäude der Schreiner und Maler: „Im Bereich Feuerschutz müssten Nachbesserungen erfolgen, zudem das Bauwerk energetisch saniert werden“, so Seybold. Und das bedeutet, dass der Landkreis investieren müsste, dazu jedoch scheinbar nicht bereit ist. „Das würde mehre Millionen Euro kosten“, erklärt der Schreinermeister. Ein weiteres Problem stellen die seit Jahren rückläufigen Schülerzahlen dar: „Der Strukturwandel im Schreinerbereich ist schon phänomenal“, sagt Josef Kapfer, Lehrer der Technischen Schule. „Als ich vor 30 Jahren anfing waren es etwa 50 Lehrlinge, heute sind es zwölf bis 14.“
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