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Kreisweit summiert sich der in den Kläranlagen aus den Abwässern gefilterte Schlamm auf rund 4000 Tonnen im Jahr, wovon 3280 Tonnen in der Müllverbrennung verheizt werden. Landesweit ist der Anteil des verbrannten Klärschlamms in den zurückliegenden Jahren stetig gestiegen und hat mittlerweile 87 Prozent erreicht. Im Landkreis liegt diese Quote bei 82 Prozent. Zum Vergleich: Die Nachbarn im Ostalbkreis, im Alb-Donau-Kreis und in Göppingen bringen es auf einen Anteil von über 90 Prozent. Die vom Land präferierte Abkehr von der sogenannten bodenbezogenen Klärschlammverwertung ist auch zwischen Alb und Härtsfeld nachzuvollziehen. Auch der Kreislaufwirtschaftsgedanke rechtfertige es nicht, die mit hohem Aufwand aus den Abwässern entfernten Schadstoffe über die Landwirtschaft wieder breitflächig in der Umwelt zu verteilen, argumentiert man im Umweltministerium, dessen Angaben zufolge im Jahre 2008 nur noch 83 Tonnen auf Äckern des Landkreises Heidenheim ausgebracht worden sind.
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