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Die Ausdauer der BASF hat sich gelohnt. Nach mehr als 13 Jahren Wartezeit hat der Chemiekonzern die Zulassung für den kommerziellen Anbau seiner Genkartoffel „Amflora“ in der EU erhalten. Aber trotz der Zustimmung aus Brüssel, scheint das Interesse an „Amflora“ nur mäßig zu sein. Die größten deutschen Stärkeverarbeiter haben sich bereits gegen die Verwendung ausgesprochen. Italien, Ungarn, Österreich, Luxemburg und Griechenland haben angekündigt, den Anbau der Genkartoffel in ihren Ländern verbieten zu wollen. Bisher ist der Landkreis Heidenheim gentechnikfrei. Allerdings beruht das auf einer freiwilligen Selbstverpflichtung der Landwirte, keine gentechnisch veränderten Pflanzen anzubauen. Doch diese Verpflichtung werden die Bauern wohl auch nur dann geschlossen eingehen, wenn sie im Anbau von Gentechnik- Pflanzen nicht entscheidende Vorteile für sich sehen. Was sagen Sie dazu? Sollte der Landkreis Heidenheim eine gentechnikfreie Zone bleiben oder hätten Sie kein Problem mit „Amflora“ auf den Äckern?
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